Biographie
 

Geboren 1959 in Mainz. Spiel der klassischen Gitarre von Kindheit an. Erster Unterricht bei der Mutter, dann bei Peter Preussler. Vom Vater, der Uhrmacher ist, erbt er seine Begeisterung für technische Geräte.

Ab 1976 Unterrichtstätigkeit als Gitarrenlehrer an der Musikschule von Carl Witzel, Wiesbaden-Biebrich. 1979 Preisträger bei "Jugend musiziert" (2. Preis Landesebene), in dieser Zeit Schüler von Alexander Wieshalla.

Musikstudium in Kassel. Gitarrenunterricht bei Joël Betton und Wolfgang Lendle. Staatliche Musiklehrerprüfung (SMP) 1986 als Lehrer für Musikalische Grundausbildung und Gitarre.

Beginn des Harfenspiels 1980 als Autodidakt, inspiriert vor allem durch die Musik Turlough O'Carolans und Alan Stivells. Gründung der Irish-Folk-Gruppe "Trá ná Rosánn" zusammen mit Johannes Schiefner.

Später zwei Jahre klassischer Unterricht auf der Konzertharfe bei Karoline Klute, Harfenistin des Staatstheaters Kassel.

Studium der Philosophie und Erziehungswissenschaft, Magisterexamen (M.A.) in Kassel 1995. Einbeziehung musisch-philosophischer Themenkreise in die Vermittlung des Harfenspiels.

Seit 1997 Entwicklung und Spiel der Chromatischen Harfe. Transkriptionen aus allen Musikstilen für das neue Instrument und Erforschung einer eigenen Spieltechnik, die die traditionelle Fingersatzkultur erweitert.

Herausgeber der Notenheftreihe "harpa mundi", deren erstes Heft im Jahr 2000 erscheint. Bisher sind 27 Hefte erschienen, davon 18 für die Diatonische und 9 für die Chromatische Harfe.

Ebenfalls im Jahr 2000 die ersten Harfenferien auf den Kanarischen Inseln. Ein lange gehegter Traum wurde Wirklichkeit. Leben und musikalisches Arbeiten am südlichen Meer. Seit dieser Zeit finden die Harfenferien einmal im Jahr in Portugal oder Spanien statt.

2009 Übersiedlung in die Schweiz. Gründung des Duos harpa mundi mit Isabelle Himmelrich. Konzertprogramme mit Bronzesaitenharfe und Pedalharfe entstehen.

Mit der Bronzesaitenharfe und der alten Spielweise öffnet sich ein neuer Weg zum Erkunden der alten irischen Harfenmusik. Viele Tonfolgen, die mit der klavierorientierten klassischen - die Hände trennenden - Spielweise kompliziert zu greifen waren, werden nun lustvoll tänzerisch spielbar.

Der Gedanke reift, eine Spieltechnik zu finden, die die alte körperorientierte Spielweise der blinden irischen Harfner mit den Möglichkeiten der modernen Harmonik und Satztechnik zu einer zeitgemässen Einheit verbindet.

„Ich bin auf der Suche nach einer Musik,
die in der Lage ist,
das Gefühl des 'Jetzt'
inmitten
des steten Flusses der Veränderung
zu beschreiben”

c.p.